Wie geht’s weiter?

Wie geht’s weiter?

Für uns war 2017 ein fantastisches, spannendes und vor allem volles Jahr: Mit Hauskauf, Umzug, 2. Baby, Kindergartensuche und -start (der Große fühlt sich wohl dort, wir sind sehr froh!), Gartenumbau (der Beitrag kommt im Frühjahr, wenn es nicht mehr nur nach Laub-Gestrüpp aussieht), Elternzeitreise durch Deutschland mit Zelt und kleinem PKW, vielen Ausflügen an den Strand und in den Wald (der jetzt ganz nah ist, so toll!), ein paar Workshops und und und…

Wir wünschen uns, dass 2018 ähnlich schön, aber vielleicht ein bisschen entspannter wird und euch da draußen, dass ihr die Dinge tun könnt, die ihr gerne tut!

Also erstmal:

Frohes neues Jahr da draußen!

Wir haben den Winter schon mal genutzt um lange spazieren zu gehen (mit schlafenden Kindern im Hänger) und dabei darüber nachzudenken, wie wir uns Familien- und Arbeitsleben eigentlich wünschen. Und das kam dabei raus:

Grønsmede und meine selbständige Arbeit macht mir unglaublich viel Spaß und ich hatte trotz Baby (dank flexibler Arbeitszeit des Liebsten) auch die Möglichkeit einige Workshops zu geben, die durchweg sehr positiv liefen und auch von den Kunden als „gerne wieder“ angenommen wurden. Aber – und jetzt kommt das große ABER: Ich müsste viel mehr Akquise betreiben, als ich mag, um das ganze als tragfähiges und belastbares Einkommen gestalten zu können.

Und wir möchten gerne, dass der große Mann nicht mehr Vollzeit+ arbeitet, sondern, dass wir die Erwerbsarbeit gerechter verteilen. Daher bewerbe ich mich ab sofort auf angestellte Teilzeitstellen, damit der Liebste reduzieren kann. Grønsmede bleibt weiterhin mein Herzprojekt, aber rückt ab sofort an die 3. Stelle – hinter Kinderhaben und Arbeiten. Ich möchte in Teilzeit arbeiten und wenn darüber hinaus noch ein paar Stunden im Monat Zeit für Workshops oder Anleitungsbasteln bleibt, freue ich mich und nutze diese für Grønsmede. Und irgendwann, wenn die Kinder größer sind und uns nicht mehr so brauchen, weite ich die Arbeit hier wieder aus, nebenberuflich.

Auf jeden Fall ist die Bürozeit mit Baby für mich erstmal (fast) vorbei und ich muss sagen, ich freue mich auch darauf, wieder in Ruhe und ohne Spielzeug-Nuckel-Kuschel-Anreich-Pausen arbeiten zu können. Und darauf Kollegen zu haben und sich austauschen zu können. Und darauf, nach Arbeitsende mit meinen drei Jungs etwas zu unternehmen.

Der Kindergarten des Großen hat wirklich großzügige Öffnungszeiten und er fühlt sich so wohl dort, dass ich ihn mit frohem Herzen dort „lassen“ kann. Und für den Kleinen haben wir eine ganz nette, liebevolle und flexible Tagesmutter gefunden. Ab Februar hat der Größte nochmal 2 Monate Elternzeit, die wir dazu nutzen, dass ich gut beruflich starten kann. Das heißt er gewöhnt den Kleinen bei der Tagesmutter ein und ich nutze die Zeit um mich zu bewerben oder (das wäre noch besser) um mich einzuarbeiten, wenn ich bis dahin schon etwas gefunden habe.

Ich glaube zwar, dass dadurch dieses neue Jahr genauso voll werden wird, wie das letzte. Aber das ist ok, denn es wird bestimmt auch genauso toll.


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